Der Schied
>Rapfen<
>Aspius aspius<
Bestimmung:
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Ein weiterer typischer Weißfisch unter den Karpfenartigen ist der Schied. Ein breites, oberständiges Maul, ein vorstehender. am Ende des Unterkiefer, dessen vorragender Teil in eine Vertiefung des Oberkiefers passt, sind spezifische Merkmale dieses Räubers unter den Cypriniden. Der Körper ist lang gestreckt und seitlich etwas abgeflacht.
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Da der Schied erst mit 40 cm entnommen werden darf, für die Laube hingegen kein Mindestmaß festgelegt ist, ist eine exakte Erkennung dieser beiden Fischarten unumgänglich. Die Laube hat kein verdicktes Unterkieferende. Außerdem ist die Maulspalte enger, die Afterflosse im Gegensatz zum Schied kaum eingebuchtet.
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In Seen, in denen Schiede und Mairenken vorkommen, ist eine korrekte Bestimmung deshalb zwingend, weil die Mairenke einerseits keine Schonzeit hat und andererseits ihr Mindestmaß nur 20 cm beträgt. Dazu muss man wissen und beachten, dass sich bei der Mairenke der Ansatz der Rückenflosse deutlich hinter dem Ansatz der Bauchflossen befindet.
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Lebensraum:
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Dieser Fisch lebt vorwiegend in den Mündungsbereichen der Zuflüsse und den Altwässern des Stromgebietes der Donau, kommt aber auch in Seen vor. Der Rapfen ist ein Oberflächenräuber. Erwachsene Tiere werden zu Einzelgängern. Die Eier werden an gut überströmten Schotterbänken abgelegt. Das Männchen hat während dieser Zeit einen starken Laichausschlag. Seine Durchschnittslängen betragen zwischen 40 und 60 cm, mitunter wird aber eine Länge von 100 cm und ein Gewicht von 10 kg erreicht.
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Nahrung:
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In seiner Jugend ist dieser Räuber ein Kleintierfresser, später besteht die Nahrung fast ausschließlich aus Kleinfischen aller Art.
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Bedeutung für die Fischerei:
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Der Schied ist durch seine Kampfkraft ein beliebter Fisch für den Sportangler. |