Flussbarsch

>Pera fluviatilis<


 

Merkmale:

 Je nach Wohngewässer mehr oder weniger hochrückiger Körper mit stumpfer Schnauze und weiter, endständiger Maulspalte. Kiemendeckel hinten spitz ausgezogen, mit starkem Dorn. Kleine Kammschuppen 58 – 67 entlang der Seitenlinie. Zwei Rückenflossen, die 1. mit 13 – 17 Stachelstrahlen, die 2. mit 13 – 16 Gliederstrahlen; Afterflosse mit 2 Stachel- und 8 – 10 Gliederstrahlen.

 

Färbung:

 Rücken dunkelgrau bis bläulich oder olivgrün; Flanken heller, mit 6 – 9 dunklen Querbinden oder gegabelten Streifen; Bauch weiß- bis rötlich, mit Silberglanz. 1. Rückenflosse mit einem schwarzen Fleck am Hinterrand; Bauchflossen und Afterflosse rötlich. Die Männchen sind kräftiger gefärbt als die Weibchen. Länge: 20 – 35 cm, max. 51 cm.

 

Lebensweise:

 Standfisch, vorzugsweise in klaren Gewässern ohne starke Strömungen und mit hartem Grund; in der Jugend ein Schwarmfisch, alte Exemplare dagegen sind oft ausgesprochene  Einzelgänger.

 

Laichzeit:

 März bis Juni, je nach Gewässer (Laichtemperatur 7 – 8° C). Die 1,5 – 2 mm großen Eier werden in Form von langen, netzartigen Gallertbändern an Wasserpflanzen, Steinen und versunkenem Astwerk abgelegt. Brutzeit 2 – 3 Wochen.

 

Nahrung:

 Wirbellose, Fischlaich und –brut, Kleinfische.